Science at Noon


Jeweils 12.15 bis 13.00 Uhr
Cantina dell'Accademia im Haus der Akademien, Laupenstrasse 7, Bern


Wissen teilen, spannenden Menschen begegnen und Schnittstellen leben: Im Rahmen von «Science at Noon» diskutieren Akteure aus dem Netzwerk der Akademien der Wissenschaften regelmässig wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Themen und geben sich gegenseitig Einblick in laufende und umgesetzte Projekte.



Freier Eintritt, ohne Anmeldung, offen für alle Interessierten

Wenn Sie als Vertreterin oder als Mitarbeiter einer Organisation des Wissenschaftsbetriebs Interesse haben, die Veranstaltungsreihe «Science at Noon» mit einem Kurzreferat mitzugestalten, freuen wir uns über Ihre Kontaktnahme: lucie.notexisting@nodomain.comstooss@akademien-schweiz.notexisting@nodomain.comch
 

Montag, 18. März 2019


Matthias Ammann, MSc , Science et Cité, Projektleiter
lic. phil. Franziska Egli, SAMW, Kommunikation
Dr. Luzia Guyer, Plattform Biologie SCNAT, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

WISSENSCHAFT ZEIGEN (4):
Mensch nach Mass – ein Dialogprojekt im Gespräch

Was haben ein Smartphone, eine Schamanentrommel und ein Gentest gemeinsam – und was haben sie mit personalisierter Gesundheit zu tun? Würden Sie Ihre Gesundheitsdaten der Forschung zur Verfügung stellen? Möchten Sie Ihr Risiko für einen Hirnschlag kennen? Sollte es sogar zur Pflicht werden, die eigenen Gesundheitsrisiken per Gentest zu ermitteln?
Das Projekt «Mensch nach Mass» lädt zum Nachdenken ein: über Datenschutz und Self-Tracking, Prävention und Optimierung, Gesundheitssysteme und Solidarität. Zu Gast bei Science@Noon verspricht es eine Mittagsrunde voller Fragen, provokativer Thesen, überraschender Einblicke und Raum für Ideenaustausch zu werden.


Dienstag, 9. April 2019


Denise Karp, MSc Wildtierbiologin
Doktorandin, Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften, Universität Zürich
Artenspürhunde Schweiz, Projektleiterin

NATURE'S BEST FRIEND: Können uns Spürhunde beim Erreichen der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (17 SDGs) helfen?

Für das Erreichen vieler der 17 SDGs ist die Erhaltung und Förderung der Biodiversität ein wichtiger Grundpfeiler. Immer noch bestehen grosse Wissenslücken, was die Verbreitung und Populationsdichten vieler Arten anbelangt – auch in der Schweiz. Spürhunde können uns eine grosse Hilfe beim Nachweis von schwierig zu erfassenden Arten sein oder sie können herkömmliche Methoden effizienter machen.

Nur was wir kennen, können wir schützen. So steht der Artnachweis oft an erster Stelle, wenn es um den Schutz einzelner Tierarten und folglich um die Förderung der Biodiversität geht. Der Vortrag zeigt auf, wo Spürhunde für Naturschutz und Forschung eingesetzt werden können und warum Hunde nicht nur «Man’s best friend» sind, sondern durchaus auch als «Nature’s best friend» bezeichnet werden sollten.




Dienstag, 30. April 2019


Prof. Dr. Iren Bischofberger
Careum Hochschule Gesundheit, Studiengangleiterin MSc in Nursing, Programmleiterin "work & care"
Schweizerischer Verein für Pflegewissenschaft, Präsidentin
Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), Vorstandsmitglied

GESUNDHEITSSYSTEM IM WANDEL (1):
„Die Super Nurse“ – Eine Profession zwischen Tradition
und Moderne

Das Studium der Pflegewissenschaft wurde in der Schweizer Hochschullandschaft im Jahr 2000 geboren. Seit 2018 ist es sozusagen erwachsen. Was geschah bisher in der „Generation P“? Wie betreibt sie Patientenbetreuung, Hochschulbildung, Forschung und Management? Gleichzeitig geistert die „Krankenschwester“ noch immer in Medien- und Gesundheitswelt herum obwohl die Berufsbezeichnung 1991 begraben wurde.

Ein tradiertes Frauen- und Berufsbild, aber gleichzeitig eine in der Bevölkerung angesehene Vertrauens- und Berufsperson steht somit im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Die „Super Nurse“ ist eine Metapher dafür. Das Referat zeichnet die Geschichte der jungen Hochschuldisziplin im Zeitraffer nach und gibt Einblick in die nächsten Entwicklungsschritte der Pflegeexpertise.

Montag, 13. Mai 2019

GESUNDHEITSSYSTEM IM WANDEL (2): Der Beitrag der „a+ Swiss Plattform Ageing Society“ zur Umsetzung der WHO-Strategie „Global Strategy and Action Plan on Ageing and Health“ in der Schweiz

Dr. Markus Zürcher, Generalsekretär SAGW
Lea Berger, M.A, Wissenschaftliche Mitarbeiterin SAGW

Wie kann ein differenziertes Bild des Alters und Alterns gefördert werden? Wie sollen Städte, Gemeinden und Infrastrukturen gestaltet werden, um altersfreundlich zu sein und integrierend zu wirken? Wie kann sich das Gesundheitssystem an die Bedürfnisse einer älteren Bevölkerung anpassen und wie könnte ein langfristiges Pflege- und Betreuungssystem aussehen?
Mit solchen Fragen sieht sich unsere heutige Gesellschaft im Kontext der demographischen Alterung konfrontiert. Unter Einbezug von etwa 60 Partner- organisationen betreibt die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) im Auftrag der Akademien der Wissenschaften Schweiz die Plattform «a+ Swiss Platform Ageing Society» mit dem Ziel, konkret zur praktischen Umsetzung der «Global Strategy and Action Plan on Ageing and Health» der WHO in der Schweiz beizutragen. Diese Strategie fördert ein neues Gesundheitsverständnis, welches sich auf das Konzept der «funktionalen Lebensqualität» stützt. Durch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dieser Strategie und das Fördern der Zusammenarbeit zwischen den Partnerorganisationen werden verschiedenste Projekte initiiert. Vorgestellt werden die Plattform und einige ihrer Projekte.

Archiv Veranstaltungen 2019: siehe Rubrik "2019".

 
 
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