Science at Noon


Jeweils 12.15 bis 13.00 Uhr
Cantina dell'Accademia im Haus der Akademien, Laupenstrasse 7, Bern


Wissen teilen, spannenden Menschen begegnen und Schnittstellen leben: Im Rahmen von «Science at Noon» diskutieren Akteure aus dem Netzwerk der Akademien der Wissenschaften regelmässig wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Themen und geben sich gegenseitig Einblick in laufende und umgesetzte Projekte.



Freier Eintritt, ohne Anmeldung, offen für alle Interessierten

Wenn Sie als Vertreterin oder als Mitarbeiter einer Organisation des Wissenschaftsbetriebs Interesse haben, die Veranstaltungsreihe «Science at Noon» mit einem Kurzreferat mitzugestalten, freuen wir uns über Ihre Kontaktnahme: lucie.notexisting@nodomain.comstooss@akademien-schweiz.notexisting@nodomain.comch
 

Dienstag, 30. April 2019


Prof. Dr. Iren Bischofberger
Careum Hochschule Gesundheit, Studiengangleiterin MSc in Nursing, Programmleiterin "work & care"
Schweizerischer Verein für Pflegewissenschaft, Präsidentin
Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), Vorstandsmitglied

GESUNDHEITSSYSTEM IM WANDEL (1): „Die Super Nurse“ – Eine Profession zwischen Tradition und Moderne

Das Studium der Pflegewissenschaft wurde in der Schweizer Hochschullandschaft im Jahr 2000 geboren. Seit 2018 ist es sozusagen erwachsen. Was geschah bisher in der „Generation P“? Wie betreibt sie Patientenbetreuung, Hochschulbildung, Forschung und Management? Gleichzeitig geistert die „Krankenschwester“ noch immer in Medien- und Gesundheitswelt herum obwohl die Berufsbezeichnung 1991 begraben wurde.

Ein tradiertes Frauen- und Berufsbild, aber gleichzeitig eine in der Bevölkerung angesehene Vertrauens- und Berufsperson steht somit im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Die „Super Nurse“ ist eine Metapher dafür. Das Referat zeichnet die Geschichte der jungen Hochschuldisziplin im Zeitraffer nach und gibt Einblick in die nächsten Entwicklungsschritte der Pflegeexpertise.

Flyer "Die Super Nurse"

Montag, 13. Mai 2019


Dr. Markus Zürcher, Generalsekretär SAGW
Lea Berger, M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin SAGW

GESUNDHEITSSYSTEM IM WANDEL (2): Der Beitrag der „a+ Swiss Plattform Ageing Society“ zur Umsetzung der WHO-Strategie „Global Strategy and Action Plan on Ageing and Health“ in der Schweiz

Wie kann ein differenziertes Bild des Alters und Alterns gefördert werden? Wie sollen Städte, Gemeinden und Infrastrukturen gestaltet werden, um altersfreundlich zu sein und integrierend zu wirken? Wie kann sich das Gesundheitssystem an die Bedürfnisse einer älteren Bevölkerung anpassen und wie könnte ein langfristiges Pflege- und Betreuungssystem aussehen?
Mit solchen Fragen sieht sich unsere heutige Gesellschaft im Kontext der demographischen Alterung konfrontiert. Unter Einbezug von etwa 60 Partner- organisationen betreibt die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) im Auftrag der Akademien der Wissenschaften Schweiz die Plattform «a+ Swiss Platform Ageing Society» mit dem Ziel, konkret zur praktischen Umsetzung der «Global Strategy and Action Plan on Ageing and Health» der WHO in der Schweiz beizutragen. Diese Strategie fördert ein neues Gesundheitsverständnis, welches sich auf das Konzept der «funktionalen Lebensqualität» stützt. Durch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dieser Strategie und das Fördern der Zusammenarbeit zwischen den Partnerorganisationen werden verschiedenste Projekte initiiert. Vorgestellt werden die Plattform und einige ihrer Projekte.

Flyer "Ageing Society"

Dienstag, 28. Mai 2019

 
Agnes Nienhaus, M.A.
Geschäftsführerin Nationale Koordination seltene Krankheiten (kosek) und Universitäre Medizin Schweiz (unimedsuisse)

GESUNDHEITSSYSTEM IM WANDEL (3): Den Wandel gestalten – neue Angebote für Betroffene von seltenen Krankheiten

Das ausgezeichnete Gesundheitssystem der Schweiz weist auch heute noch Lücken auf. So ist im Bereich der seltenen Krankheiten eine Unterversorgung oder teilweise auch eine Fehlversorgung festzustellen. Diese führt etwa dazu, dass Betroffene jahrelang ohne Diagnose leben oder sogar falsch behandelt werden. Der Verein Nationale Koordination seltene Krankheiten (kosek) hat sich zum Ziel gesetzt, diese Situation zu ändern und die Schaffung von angemessenen Versorgungsstrukturen für Betroffene für seltene Krankheiten anzustossen und zu begleiten.

Die Breite von 8000 seltenen Krankheiten und die Vielfalt der beteiligten Akteure machen aus diesem Unterfangen ein hochkomplexes Change-Projekt. Die Präsentation von Agnes Nienhaus, Geschäftsführerin der kosek, beleuchtet, wie die kosek ihre Aufgabe konkret anpackt und welche Chancen und Schwierigkeiten damit verbunden sind.

Flyer "Den Wandel gestalten"

Archiv Veranstaltungen 2019: siehe Rubrik "2019".

 
 
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